Konstanzes Lesesonntag April 2026

So, nachdem es die letzten Male nie geklappt hat, bin ich diesmal zumindest ein bisschen dabei – optimal ist der Tag heute auch wieder nicht, weil ich nicht nur misten muss und reiten möchte, sondern auch noch die Pferdewaage kommt und wir danach mit ein paar Leuten am Stall noch grillen wollen. Aber heute Abend werde ich dann mit einem Buch verbringen.

Und eben beim Frühstück habe ich auch schon gelesen: Ich habe es endlich geschafft, das im Oktober (!) angefangene „Sword Catcher“ von Cassandra Clare zu beenden. Und nein, das hat nichts mit dem Roman an sich zu tun. Jedenfalls nicht sehr. Ich werde versuchen, noch eine Rezension zu schreiben – hm, vielleicht mache ich das sogar gleich noch, bevor ich zum Stall aufbreche. Allerdings habe ich in der Zeit schon noch andere Bücher gelesen, immerhin nochmal die gesamte Alea-Aquarius-Reihe … Das war einfacher, weil ich das halt schon kenne. Aber ich arbeite dran, mich auch wieder mehr an neue Bücher zu kriegen. Und überhaupt wieder mehr zu lesen … aber die Leier kennt ihr ja schon. 😉

Jetzt schreibe ich mal eine Rezension, und dann sehen wir uns heute Nachmittag/Abend wieder.

Update 18 Uhr:

Die drei im Text genannten Bücher liegen nebeneinander auf dem Fußboden vor einem Bücherregal.

So, ich bin zurück vom Stall (Pony hat 10 kg abgenommen! Yay!), Grillen war etwas frisch, aber nur die Harten kommen in den Garten … 😉 Und allgemein war das Wetter etwas anstrengend: Winterjacke und frieren, weil auch noch Wind wehte, und sobald die Sonne rauskam, hat man alles ausgezogen, weil es sofort total warm wurde. Aber schön war’s trotzdem. 🙂 Dann habe ich mit Honig- und Marmelade-Brötchen auf der Couch gesessen und bisschen was auf Youtube geguckt, und jetzt versuche ich mich zu entscheiden, was ich als nächstes lese. Drei Bücher stehen zur Auswahl, auf die ich alle Lust hätte: „A Most Improper Magick“ von Stephanie Burgis, „Der Kaiser reist inkognito“ von Monika Czernin oder „Stonehenge“ von Ken Follett. Ich werde wohl in alle mal reinlesen und gucken, welches mich am Meisten packt.

Update 12:30 Uhr:

Uuuund da ist der Tag auch schon wieder zu Ende … War kurz, aber dank des Lesesonntages habe ich immerhin erstens die Rezension sofort geschrieben (weil ich eh schon am Bloggen war) und zweitens auch tatsächlich ein neues Buch angefangen. Bin dann bei Stonehenge gelandet (was gut ist, weil das ein Weihnachtsgeschenk war und es immer schön ist, wenn man da in einem normalen Abstand eine Rückmeldung geben kann, ob es gefallen hat, und nicht erst nach fünf Jahren oder so 😉) und noch nicht sicher, wie es mir gefällt. Ich habe bisher noch nichts von Ken Follett gelesen, nur mal den Anfang der „Säulen der Erde“, kam da aber irgendwie nicht richtig rein (das ist aber auch schon zig Jahre her), von daher bin ich mir gerade unsicher, ob das einfach dessen Schreibstil ist, der mir nicht so ganz passt – es kommt mir alles so distanziert und irgendwie schnell und abgehackt vor, und die Sprache ist so knapp und simpel, dass ich das Gefühl hatte, er nimmt die Steinzeitmenschen nicht so ernst und passt seinen Schreibstil daran an – aber jetzt habe ich gerade mal Wikipedia nach ihm befragt und da gelesen, dass seine einfachen Sätze das Übersetzen seiner Werke so schön leicht machten, das ist also einfach sein Stil. OK. Mal sehen, ob ich mich daran gewöhnen kann. Immerhin kam schon eine Menge queerer Normalitäten vor, was der gute Mann vor dreißig Jahren wahrscheinlich noch nicht so geschrieben hätte, aber es ist schön, dass es heute so ist (eine der Charaktere scheint lesbisch zu sein, ich hatte ja kurz gehofft, als sie einen Jungen küsst und dabei nichts spürt, dass sie sogar asexuell sein könnte, aber das wäre dann doch zu viel verlangt gewesen …). 🙂

Ich bin nur bis Seite 55 gekommen, dann gab’s erst mal Abendbrot, und ich wollte dabei im Sessel sitzen und nicht am Tisch, das ging aber mit Salatschüssel plus Brot-Teller mit Buch nicht gut, also habe ich statt dessen einen der beiden einzigen (theologischen) Podcasts gehört, die ich überhaupt verfolge (ich bin ja nicht so die Hör-Begeisterte), wo es nur alle paar Monate oder Jahre mal wieder eine neue Folge gibt, daher hatte ich mich darauf eh schon gefreut. Habe aber davon noch nicht mal die Hälfte geschafft, da die Folge 2 Stunden und 40 Minuten lang ist und ich gerade versuche, meine Schlafroutine durchzuziehen und regelmäßig ins Bett zu gehen.

Aus diesem Grund werde ich dann jetzt auch den Tag und damit auch diesen Beitrag beenden und wünsche allseits eine gute Nacht (und für Leute, die später ins Bett gehen, was vermutlich die meisten Menschen sind, noch einen schönen restlichen Abend)!

Dieser Beitrag hat 9 Kommentare

  1. Konstanze

    Gratuliere zum Beenden von „Sword Catcher“! Und nachdem ich gerade deine Rezension gelesen habe: Oh, solche Logikfehler können mich beim Lesen die Wände hochtreiben! Mir ist da auch egal, ob die Autorin mehrere Bücher parallel schreibt – dafür sollte dann ein gutes Lektorat da sein …

    Ich hoffe, du hast eine gute Zeit im Stall und das Wetter hält genug, dass eure Grillpläne nicht ins Wasser fallen! Bis später!

    1. Birthe

      Naja, so massiv viele Logikbrüche waren es im Grunde gar nicht, ich vermute, dass ich die nur deshalb alle wahrgenommen habe, weil ich eh schon ein bisschen negativer eingestellt war wegen der anderen Dinge, die mich störten … ich weiß auch nicht. Wie gesagt, eigentlich fand ich das Buch toll und war vermutlich deswegen auch etwas pingelig, weil ich es so schade um die Geschichte fand, dass es ein bisschen mit der heißen Nadel gestrickt wirkte an manchen Stellen. Aber gut möglich bis wahrscheinlich, dass das andere überhaupt nicht so empfinden.
      Jupp, Grillen war schön, geregnet hat es erst wieder, als ich schon zu Hause war. 🙂

      1. Konstanze

        Manchmal sind es ja gerade die Bücher, die theoretisch großartig sein könnten, denen man all die kleinen Reibungspunkte am wenigsten verzeiht …

        Wie schön, dass das Wetter gehalten hat, bis du wieder heil auf dem Sofa gelandet bist! Und gratuliere zum schlankeren Pony! Hast du das arme Kerlchen seit dem letzten Wiegen getriezt oder musste er Diät leben, um abzunehmen? Wie setzt man ein Pferd auf Diät? Oo

        Eine bunte Mischung an Büchern – ich bin gespannt, für welches du dich entscheidest. Die „Kat, Incorrigible“-Bände waren die ersten von Stephanie Burgis, die ich gelesen habe, und ich erinnere mich so gern an die Protagonistin! Hm … die könnte ich eigentlich auch mal wieder lesen … Aber erst muss ich herausfinden, wie es Maggie weiter in Kair Toren ergeht. *g*

        1. Birthe

          Ja, das ist wahrscheinlich das Problem – es könnte großartig sein, durch die kleinen Sachen ist es das für mich aber nicht mehr …
          Das Abnehmen kam vermutlich von verbesserter Bewegung (ich habe mich bemüht, ihn nicht immer nur rumschlurfen zu lassen) und daher, dass er aus anderen Gründen, die jetzt zu kompliziert wären, hier zu erklären, tagsüber immer mal Fresspausen hatte statt 24 Stunden Heu zu mümmeln. Das sind meines Wissens auch die einzigen beiden Möglichkeiten, wie man ein Pferd auf Diät setzen kann (also, es sei denn, man stopft es zusätzlich zum Heu noch mit Kraftfutter voll, aber das habe ich eh noch nie gemacht, da kriegt er nur das Nötigste, von den paar Krümeln nimmt kein Pferd zu).
          Kat muss wohl doch noch ein bisschen warten – es sei denn, ich gewöhne mich gar nicht Ken Folletts Schreibstil.

          1. Konstanze

            Ah, also wirklich durch Bewegung – da habe ich mal wieder was gelernt. 😀

            Ich muss zugeben, dass ich noch nie was von Ken Follett gelesen habe, weil mich seine Bücher so gar nicht reizen. Ich bin also gespannt, ob du noch reinkommen wirst in den Roman (vielleicht magst du ja bei einem der nächsten Lese-Sonntage berichten) oder ob du das Buch abbrichst und die in den nächsten Tagen eine andere Lektüre suchst. Kat wird dir ja nicht weglaufen … ist es nicht schön, dass Romane auf einen warten können, bis man in der richtigen Stimmung für sie ist? 🙂

            Schön, dass du einen angenehmen Lese-Sonntag hattest und dass dich das Tag-verbloggen gleich noch zum Rezension schreiben gebracht hat. Ich finde es definitiv einfacher zu bloggen, wenn ich es regelmäßig tue. Auch wenn die Motivation schwieriger aufzubringen ist, je weniger auf meinem Blog los ist. Ich würde immer noch sagen, ich blogge für mich, aber manchmal vermisse ich doch die Zeiten, in denen mehrere Stammleser*innen mir das Gefühl gaben, sie würden sich für meinen Blog und die von mir gelesenen Bücher interessieren. Ohne die Lese-Sonntage (und Neyashas regelmäßige Kommentare) würde ich vermutlich komplett aus der Übung kommen …

  2. Neyasha

    Du warst ja fleißig, dass du heute sogar schon eine Rezension geschrieben hast. Daran sollte ich mir ein Beispiel nehmen …
    Viel Spaß im Stall und beim Grillen!

    1. Birthe

      Nachdem das die erste Rezension seit Monaten, wenn nicht Jahren war … vielleicht nimmst du dir daran lieber kein Beispiel! 😅

      1. Neyasha

        Naja, sehr regelmäßig bin ich auch nicht dran, obwohl ich es mir immer wieder vornehme. 😅
        Derzeit ist das echt oft schwierig mit dem Wetter – im Schatten noch ziemlich kalt, in der Sonne nahezu schon sommerliche Wärme. Damit kämpfe ich beim Wandern auch gerade ein wenig. Aber fein, dass du trotzdem eine schöne Zeit im Stall hattest!

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