Bestandsaufnahme

  • Fakt 1: Ich muss/möchte dringend wieder mehr lesen.
  • Fakt 2: Ich möchte genauso dringend wieder mehr schreiben und weltenbasteln und überhaupt kreativ sein.
  • Fakt 3: Ich möchte diesen Blog mehr befüllen – denn letztlich wollte ich ja vor allem deshalb wieder einen haben, weil das damals das Lesen immer beflügelt hat (und mittelbar damit auch das Schreiben, denn mein Gehirn braucht Input, um kreativ sein zu können). Außerdem ist ein Blog, in dem monatelang nichts passiert, eine traurige Sache.

Wie kriege ich das also hin?

Früher waren Challenges für sowas immer eine gute Sache. Ich weiß aber nicht, ob es zur Beseitigung meiner Lesefaulheit eine gute Idee ist, mir ein Buch nur deshalb vorzunehmen, weil es gerade zur aktuellen Aufgabe passt, und nicht, weil ich einfach Lust darauf habe.

Andererseits habe ich einen ordentlichen SUB, bei dem es sich lohnen würde, mal zu gucken, ob mich da nicht doch das eine oder andere Buch reizen könnte.

Darum also hier mal eine Bestandsaufnahme – um einfach mal zu notieren und damit mehr im Blick zu haben, was hier so überall verteilt rumliegt und -steht und sehnsüchtig darauf wartet, von mir gelesen zu werden. Oder wieder gelesen zu werden – da gibt es ja auch etliche Kandidaten im Regal …

In diesem Beitrag aber erst mal eine Kategorie:

TEIL EINS:
Der SAB (Stapel Angefangener Bücher 😉 )

Davon habe ich derzeit erschreckend viele, und das finde ich besonders unbefriedigend. Die Reihenfolge ist beliebig und nicht chronologisch nach „liegt schon am längsten rum“ oder „habe ich als letztes in der Hand gehabt“ sortiert. Und ich bin mir nicht sicher, ob ich nicht noch irgendwo ein vergessenes zurück ins Regal gestellt habe, weil es mir im Weg war.

  • Marie Brennan: Der Wendekreis der Schlangen (Lady Trent 2)
  • Siri Pettersen: Eisenwolf
  • Sharon Wilsie & Gretchen Vogel: Sprachkurs Pferd – Pferdesprache lernen in 12 Schritten
  • Nadeshda Durowa: Die Offizierin
  • Mihee Kim-Kort: Outside The Lines – How Embracing Queerness Will Transform Your Faith
  • Susanne Kreuer: Die Weisheit der Pferde – Durch Vertrauen und Harmonie im Einklang mit dem Pferd
  • Richard Rohr: The Universal Christ – How a forgotten reality can change everything we see, hope for and believe
  • Stephan Thome: Gott der Barbaren
  • Charles Marsh: Dietrich Bonhoeffer – Der verklärte Fremde. Eine Biografie

Rausgenommen habe ich jetzt Re-Read-Versuche, die ich dann doch nicht weiter verfolgt habe. Man muss es ja nicht noch verkomplizieren. 😉

Im nächsten Beitrag (vielleicht schaffe ich es am Wochenende?) dann der SUB. Oha. Das wird Arbeit. *schluck*

Dieser Beitrag hat 6 Kommentare

  1. Konstanze

    Das klingt alles erschreckend vertraut … Ich hoffe, dir helfen deine Bestandsaufnahmen und alle drei Punkte laufen in diesem Jahr für dich etwas befriedigender. 🙂 Immerhin sind gerade mal neun angefangene Bücher ja doch noch recht übersichtlich (auch wenn Sachbücher erfahrungsgemäß mehr Zeit und Konzentration brauchen als Romane) – ich drücke die Daumen, dass sie dich in den nächsten Wochen genug reizen, dass du weiterlesen magst.

    1. Birthe

      Echt, du findest neun angefangene Bücher übersichtlich? 😮 Naja, wobei, wenn man so viel liest wie du, passiert das ja auch leichter … Mal sehen, wie es läuft. Bisher habe ich noch nicht weiter gelesen …

      1. Konstanze

        Jupp, definitiv übersichtlich! *schielt auf die vier großen Haufen mit angefangenen Büchern neben dem Sofa* Wenn du dir pro Monat ein Buch vornimmst, kannst du alle angefangenen Bücher in diesem Jahr beenden und hast sogar noch Puffer für spontane Lese-Ausflüge – das klingt doch machbar. 😉

  2. Neyasha

    Ich würde mich sehr freuen, hier wieder öfter von dir zu lesen! 🙂 Wie ich Punkt 2 hinkriegen kann, frage ich mich ja auch immer und habe leider noch keine Antwort darauf gefunden.

    Du hast ja in der Tat einen stattlichen SAB. Woran liegt es, dass du so viele Titel begonnen hast? Kann dich deiner davon ausreichend packen? Gibt es zu viele, die dich gleichzeitig interessieren?

    1. Birthe

      Dass ich so viele angefangen habe, liegt glaube ich an meiner allgemeinen Konzentrationsschwäche in letzter Zeit. Also, was Geschichten angeht – vielleicht denke ich da zu simpel, aber ich glaube schon, dass Youtube da einen großen Anteil dran hat. Da kriegt man immer so kurze Befriedigungen und muss sich nicht in was Längeres reinfühlen oder -denken. Ich fange ja genauso auch immer wieder Serien an und schaue sie nicht zu Ende, obwohl ich sie toll finde (Bei „Firefly“ fehlen glaube ich noch sechs Folgen, die zweite Staffel von den „Musketeers“ steht noch ganz ungesehen im Regal, ich habe noch einen Großteil der ausgeliehenen „Legend of Korra“ zu gucken, und die zweite Staffel von „Gentleman Jack“ hängt auch irgendwo am Anfang fest … Das sind jetzt nur die, die ich als DVD/Bluray hier rumliegen habe …). Und wenn ich dann auch noch immer so ambitioniert bin und mir gleich dicke oder komplizierte Sachbücher vornehme …
      Schreiben klappt gerade jetzt übrigens deutlich besser, warum auch immer. Ich bin gerade dabei, die letzten Szenen aus „Federstrich & Mündungsfeuer“ neu zu schreiben und habe wahnsinnig Spaß dabei. 🙂

      1. Neyasha

        Ja, ich denke auch, dass Youtube einen großen Anteil hat. Ich habe inzwischen auch eine fürchterlich kurze Aufmerksamkeitsspanne und merke, wie schwer es mir fällt an Serien dranzubleiben, weil ich dann lieber hier ein kurzes Youtube-Video schaue und da noch eins und noch eins … Wenn ich nicht 2021 mit einem Freund einen wöchentlichen Filmabend eingeführt hätte (also wir schauen jeweils zuhause, starten aber gleichzeitig und tauschen uns über Whatsapp über den Film aus), hätte ich vermutlich auch kaum Filme in den letzten Jahren gesehen.
        Und es ist auch immer soviel einfacher, sich von Youtube oder ähnlichem berieseln zu lassen als selbst kreativ zu sein.
        Super, dass es bei dir dennoch mit dem Schreiben klappt! Bei mir ist es das Lesen, das relativ unbeeinflusst von meinem Internetverhalten bleibt.

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