Cover Grauwolf: Ein Degengriff geht in eine "Klinge" aus schwarzer Tinte über, die unten in einem Klecks endet.

„Ich mag vielleicht alt und grau sein. Aber auch ein alter, grauer Wolf hat noch Zähne im Maul und Krallen an den Pfoten.“

Als Dachspiel, der seit dem Bürgerkrieg vor zwanzig Jahren inkognito lebende Bruder des Königs, seinem Diener Halmweber einen kleinen Gefallen tut und einen einfachen Brief für ihn schreibt, ahnt er nicht, in was für ein Wespennest er damit sticht.

Nach mehreren Anschlägen auf ihr Leben finden beide sich auf der Flucht wieder – und sie haben nur eine einzige Chance zu überleben: indem sie herausfinden, was für einer Verschwörung sie da unabsichtlich in die Quere gekommen sind … und sie wenn irgend möglich zu stoppen. Dabei wird Dachspiel mehr mit seiner eigenen Vergangenheit konfrontiert, als ihm das lieb ist.

Zur gleichen Zeit versucht König Rotstern in Trutz, seinen Sohn zu einem guten künftigen Herrscher von Trutznoila zu machen und muss feststellen, dass der nicht so wunderbar geraten ist, wie er es sich in seiner übergroßen Liebe immer eingeredet hat. Außerdem hat er das ungute Gefühl, unter Verfolgungswahn zu leiden, als im Palast verdächtige Dinge geschehen …

(Natürlich sind auch bei diesem Band beide Versionen auch im örtlichen Buchhandel oder in diversen Online-Shops erhältlich, aber wenn ihr direkt über epubli kauft, kriege ich ein kleines bisschen mehr Geld …)


Die Fortsetzung zu „Federstrich & Mündungsfeuer“ hat mir genauso viel Spaß beim Schreiben gemacht. Neben den inzwischen schon älteren Herren Dachspiel und Rotstern ist der junge Dienstleister Halmweber (ein Junge aus der Unterschicht) die dritte Hauptfigur. Nicht ganz so viele Perspektiven wie bei „Federstrich“ also, aber nicht weniger abenteuerliche Handlung.

Und auch hier haben wir wieder viel Beziehungskram, der nichts mit Romantik zu tun hat, sondern sich um Geschwister und Freundschaften dreht.